AH-Ausflug 2025 nach Innsbruck

Spätestens im Frühjahr, zumeist auf der Boccia-Anlage, packt die alten Herren-Fußballer das Reisefieber. Wohin soll der AH-Ausflug in diesem Jahr hingehen? Letztlich hat man sich demokratisch für Innsbruck im schönen Land Tirol entschieden.
Am Freitag, den 05.09. saßen dann, wie immer pünktlich, 24 Mann im Reisebus der Firma Rottmayr zu diesem dreitägigen Ausflug. Wenn auch das Wetter an diesem Tage, völlig ungewöhnlich für einen AH-Ausflug, zu wünschen übrig ließ, war die Stimmung im Bus ungetrübt. Beim ersten Stopp nach rund 1 ½ Stunden, gab es schon das erste Highlight mit einer kleinen Brotzeit aus Handwurst, Brezen und einer Frühschoppen-Halbe auf einem Autobahn-Rastplatz. Etwas verfrüht erreichten wir unser Ziel für das Mittagessen, das Gasthaus „Bierstindl“ in Innsbruck. Es blieb noch Zeit sich die Füße zu vertreten, oder auch schon vorzeitig einzukehren.
Nach einem guten Mittagessen im „Bierstindl“ erwarteten uns zwei ehemalige österreichische Weltcup-Skispringer, um uns aus allen Perspektiven die Berg-Isel-Schanze zu präsentieren. Wir konnten hautnah am Absprung stehen und beobachten mit welchem Tempo und mit welcher Dynamik der Springer an uns vorbei zischte und in die Luft segelte. Auch direkt am Start und auf der Trainertribüne durften wir dabei sein. War wirklich ein tolles Erlebnis, was uns die beiden Springerprofis zeigten und erklärten.
Im Anschluss fuhren wir ins Hotel Rufi’s zum Einchecken und frisch machen. Pünktlich, als wir uns zum Fußmarsch ins Gasthaus „Goldenes Dachl“ zum Abendessen aufmachten, verzogen sich die Regenwolken und das typische AH-Ausflugswetter war wieder am Himmel in weiß-blau abgebildet. Nach dem Abendessen zog es einige in Innsbrucker Nachtleben, der Großteil traf sich jedoch an der Hotelbar um den ersten Ausflugstag Revue passieren zu lassen.
Frühmorgens, nach einem ausgezeichnetem Frühstück, schon um 8:45 Uhr war Abfahrt nach Seefeld zur Geisterklamm, einem beeindruckendem Naturereignis mit imponierenden Wegekonstruktionen aus Metallgittern, die es ermöglichten hautnah dieses Naturschauspiel zu bewundern. Nach einem kleinem Frühschoppen in der ansässigen Hütte stand das Mittagessen in der „Triendlsäge“ an.
Im Anschluss daran führte uns der Weg wieder nach Innsbruck zur Besichtigung der Glockengießerei Grassmayr. Frau Grassmayr sen. persönlich zeigte uns, wie Glocken entstehen und erklärte uns welchen Stellenwert die Gießerei Grassmayr seit 1599 in dieser Branche hat. Man hätte nicht gedacht, dass diese Führung so interessant sein könnte, was aber auch sicherlich an der Vitalität und dem Geistesreichtum von Frau Grassmayr lag, die uns anschließend nach einem kurzen Umtrunk auch als Stadtführerin begleitete. Kurzweilig und resolut führte sie selbstbewusst 24 Herren durch die Altstadt von Innsbruck und brachte uns historisch und aktuell bei, was man über Innsbruck alles wissen muss.
So wartete auch schon das Gasthaus „Riese Haymon“ auf uns zum Abendessen. Den Ablauf nach dem Abendessen kann man eigentlich genau vom Vortag übernehmen.
So war auch schon der letzte Tag unseres schönen Ausfluges angebrochen, an dem wir um 09:30 Uhr nach Pertisau am Achensee aufbrachen. Nach einer ruhigen Schifffahrt von Pertisau nach Schlolastika konnten wir auch hunderte Läuferinnen und Läufer beobachten, die an diesem Tage den Achensee mit 23, 2 km umrundeten. In Schlolastika wartete der Bus auf uns zum Forsthaus Valepp (Manuel Neuer), wo im Biergarten Plätze für den Ausklang unserer Reise reserviert waren. Wenn auch die Anfahrt zum Forsthaus, sehr eng und teilweise abenteuerlich war, hatte unser Fahrer Vitali alles im Griff und brachte uns sicher ans Ziel. Nach einem ausgiebigen Mittagessen und einem traditionellem Gruppenfoto machten wir uns auf die Heimreise. Wegen Staus verzögerte sich unsere Ankunft um ca. eine Stunde nach Plan, aber das konnten selbst die streng disziplinierten AHler nicht verhindern.
So endetet wieder ein von Kultur und Geselligkeit geprägter Ausflug in Harmonie und Vorfreude auf das nächste Jahr.
Unser Kamerad Jochen Willems hat, wie es seine Art ist, in Perfektion diesen Ausflug organisiert und es gab nicht das Geringste daran auszusetzen. Herzlichen Dank an Jochen für seine Geduld, mit manchen im Vorfeld entstandenen Ungereimtheiten. Es hoffen alle, dass Du, lieber Jochen, dein Organisationstalent auch wieder in den Ausflug 2026 einbringst. Dabei sei auch kurz erwähnt, dass das Hotel Rufi’s absolut Spitze und erste Wahl war.
Ein weiteres Dankeschön auch an Thomas Anzenberger, der sich um den Bus gekümmert hat und auch um den Reiseproviant. Zudem hat er darauf geachtet, dass in der AH-Kasse kein allzu großer Überschuss verbleibt.
Vielen Dank auch an unseren Denker und Lenker Alois Blüml, der uns immer sagt, wo es lang geht.
Natürlich auch einen großen Dank an unseren Ehrenpräsidenten Klaus Weiß, der wie immer, auch diesen Ausflug sehr großzügig unterstützt hat.
Am Ende bleibt nur noch zu sagen, dass es immer wieder Freude macht, mit der Edlinger AH ein paar Tage zu vereisen und vom Alltag abzuschalten.
Bericht: Wolfgang Frantz























